Donnerstag, 27. Juni 2019
   

Lesetreff

 

Buchbegeisterte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene treffen sich alle zwei Monate in der Bibliothek zu einem gemütlichen, lockeren Beisammensein und tauschen sich über den neuesten Lesestoff aus.

Der Lesetreff für Jugendliche findet alle zwei Monate donnerstags um 18.30 Uhr statt; der Junior-Lesetreff für Kinder von 9 bis 12 Jahren alle zwei Monate mittwochs um 16.30 Uhr.

Im Lesetreff-Blog halten wir euch über alles Wichtige rund um die beiden Lesetreffs auf dem Laufenden: Termine, Leseempfehlungen, Rezensionen und mehr.
 

     
    Ihr schreibt selbst Texte? Vielleicht Kurzgeschichten oder auch Gedichte? Schickt uns doch eine Kostprobe eures Könnens, und wir veröffentlichen sie hier in unserem Blog Junge Autoren.

 

Termine


 
   
  • Der nächste Lesetreff für Jugendliche und junge Erwachsene findet statt am Donnerstag, 13. Juni.
  • Der nächste Junior-Lesetreff für Kinder von 9 bis 12 Jahren findet statt am Mittwoch, 29. Mai.
     
     

 

Lesetreff-Blog

Junge Autoren

"Kein Sternenstaub". Von Sarah Königs

Das hier geht an all die,
die vor einiger Zeit noch mit mir lachten,
die damals wirklich an mich dachten.
Doch vor allem geht er an dich.
Ich vermiss dich mit deiner Farbe,
die das Dunkel in mir erhellte.
Vermisse deine weisen Worte,
die mir bis heute im Kopf geblieben.
Heute bist du unerreichbar, verblasst,
denn ich war dir oft eine schwere Last
und doch bist du irgendwie noch da.
Ich wünschte, ich hätte früher erkannt,
dass ich zu viel erwartet hab.
Da ist ein Loch in meiner Brust.
Bebend klafft es immer weiter auf
und das Vermissen deiner Stimme
nimmt beständig seinen Lauf.
„Deine Stimme das Gegenstück zu meiner.“,
das sagtest du lächelnd zu mir.
Ich hör alte Songs auf Repeat stundenlang,
weil sie mich erinnern an dich
und an meine Gefühle,
die sich zusammenwallen und in mir zerfallen
alte Träume zu schwarzem Staub.
Es ist kein Sternenstaub,
nein, es ist ein farbloser, ohne Gewicht
und ich, ich verliere mein Gesicht,
das zu lange schon zurückblickt.
Wie Nebel lässt du alles verschwimmen
und ich spüre, wie meine Träume zerrinnen.
Du lässt mich mir selbst meine Fehler verzeihn
und gehst mit starrem Blick ins Weite
an mir vorbei ohne einen Blick
und ohne das Lächeln,
das ich doch so sehr vermisse.
Die Risse in meiner Haut, sie bleiben
und ich kann nicht mehr als schreiben
an dich und dein altes Ich.
Doch wirst du dich nicht melden
und vielleicht ist es besser so,
denn wer weiß, wie es jetzt wäre,
wenn ich dir sagen würde, ich erkläre dir,
warum und weshalb ich dich
so unbedingt wollte.
Das hier geht an dich.
An dich, die Person, die mich erkannte
und der ich wohl zu lange hinterher rannte.
Doch ich erkenn jetzt ohne Tränen,
dass du mich nicht willst
und ich dich nicht brauch.
Eigentlich,
ganz gut ohne dich,
nimmt das Leben seinen Lauf.
Und ich steh immer wieder auf.
 

 

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