Donnerstag, 1. Oktober 2020
   

Roman



 
 

Iris Wolff: "Die Unschärfe der Welt"

Iris Wolff erzählt die bewegte Geschichte einer Familie aus dem Banat, deren Bande so eng geknüpft sind, dass sie selbst über Grenzen hinweg nicht zerreißen. Ein Roman über Menschen aus vier Generationen, der auf berückend poetische Weise Verlust und Neuanfang miteinander in Beziehung setzt.Hätten Florentine und Hannes den beiden jungen Reisenden auch dann ihre Tür geöffnet, wenn sie geahnt hätten, welche Rolle der Besuch aus der DDR im Leben der Banater Familie noch spielen wird? Hätte Samuel seinem besten Freund Oz auch dann rückhaltlos beigestanden, wenn er das Ausmaß seiner Entscheidung überblickt hätte? In »Die Unschärfe der Welt« verbinden sich die Lebenswege von sieben Personen, sieben Wahlverwandten, die sich trotz Schicksalsschlägen und räumlichen Distanzen unaufhörlich aufeinander zubewegen. So entsteht vor dem Hintergrund des zusammenbrechenden Ostblocks und der wechselvollen Geschichte des 20. Jahrhunderts ein großer Roman über Freundschaft und das, was wir bereit sind, für das Glück eines anderen aufzugeben. Kunstvoll und höchst präzise lotet Iris Wolff die Möglichkeiten und Grenzen von Sprache und Erinnerung aus - und von jenen Bildern, die sich andere von uns machen.

     

Iris Wolff, geboren 1977 in Hermannstadt, Siebenbürgen. Für ihre Romane wurde sie bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Ernst-Habermann-Preis, dem Literaturpreis ALPHA und dem Otto-Stoessl-Preis. 2019 erhielt sie außerdem den Thaddäus-Troll-Preis, war für den Alfred-Döblin-Preis nominiert und wurde mit dem Marieluise-Fleißer-Preis für ihr Gesamtwerk geehrt. Zuletzt erschien 2017 der Roman »So tun, als ob es regnet«. Iris Wolff ist Mitglied im internationalen Exil-PEN. Sie lebt in Freiburg im Breisgau.
(Quelle: Klett-Cotta)

 

»Eine Autorin mit einem traumsicheren Sprachgefühl«
Denis Scheck

»>Die Unschärfe der Welt< ist sicherlich einer der schönsten, mitreißendsten und feinsten Romane dieses Büchersommers, ja gar dieses Jahres.«
Roland Freisitzer, Sand am Meer, 24. August 2020

»So schön hat noch niemand Geschichte zum Schweben gebracht.«
Stefan Kister, Stuttgarter Zeitung


 

Sachbuch

 

Erle C. Ellis: "Anthropozän - das Zeitalter des Menschen"

Willkommen im Anthropozän

In der Diskussion um die globalen Krisen ist ein Begriff allgegenwärtig: der des »Anthropozän«.

Klimawandel, radioaktiver Fallout, Mikroplastik - die Liste menschlicher Eingriffe in das System Erde ist so lang, dass Wissenschaftler vorschlagen, ein ganzes Erdzeitalter nach uns zu benennen.

Erle C. Ellis erläutert, was es mit dem Begriff auf sich hat, welche Umweltveränderungen maßgeblich sind und warum heftig um das Narrativ Anthropozän gestritten wird - eine gleichermaßen kompakte wie umfassende Einführung.

 

      
Erle C. Ellis ist ein amerikanischer Professor für Geografie und Umweltsysteme an der University of Maryland. Er beschäftigt sich unter anderem mit der Ökologie von Ökosystemen, die vom Menschen geprägt werden. Sein Ziel ist es, durch seine Forschung eine Wende zu einem nachhaltigen Umgang mit der Erde im Anthropozän anzustoßen.
(Quelle: Oekom Verlag)
  »Auf etwas mehr als 200 Seiten umfassend und allgemeinverständlich in diese Diskussion einzuführen ist eine großartige Leistung.«
umwelt mitwelt zukunft





 
     
     

Ältere Beiträge

Start    |    Mediensuche    |    Termine    |    Kinder & Jugendliche    |    Schulen & Kitas    |    Info/Kontakt    |    Datenschutz    |    Mein Konto
Copyright [Year] by OCLC GmbH