Montag, 28. September 2020
   

Roman



 
 

Elena Ferrante: "Das lügenhafte Leben der Erwachsenen"

Neapel in den Neunzigern, Giovanna ist dreizehn Jahre alt, die Vorzeigetochter kultivierter Mittelschichtseltern, eine strebsame Schülerin. Doch plötzlich verändert sich alles, ihr Körper, ihre Stimmung, die Noten brechen ein, und immer öfter gerät sie mit ihren Eltern aneinander. Zufällig kommt Giovanna der Vorgeschichte ihres Vaters auf die Spur, der aus einem ganz anderen Neapel stammt, einem leidenschaftlichen, vulgären Neapel. Dort treibt sie sich herum, aber die Geheimnisse, auf die sie da stößt, verstören sie. Und als sie bei einem Abendessen bemerkt, wie ein Freund der Familie unterm Esstisch zärtlich die Füße ihrer Mutter streift, verliert sie vollends die Fassung. Denn wem kann sie überhaupt noch trauen? Und was soll ihr Halt geben? Oder ist sie selber bereits unrettbar verwoben in dieses lügenhafte Leben der Erwachsenen?

Elena Ferrante hat ein Bravourstück geschaffen und einen traurigen und schönen Roman geschrieben: über die Heucheleien der Eltern, die Atemlosigkeiten und Verwirrungen der Jugendzeit und über das Drama des Erwachsenwerdens. Darüber, wie es ist, ein Mädchen zu sein und eine Frau zu werden.

     

Elena Ferrante hat sich mit dem Erscheinen ihres Debütromans im Jahr 1992 für die Anonymität entschieden. Ihre vierbändige Neapolitanische Saga – bestehend aus Meine geniale Freundin, Die Geschichte eines neuen Namens, Die Geschichte der getrennten Wege und Die Geschichte des verlorenen Kindes – ist ein weltweiter Bestseller. Zuletzt erschienen im Suhrkamp Verlag auch Ferrantes frühere Romane Lästige Liebe, Tage des Verlassenwerdens und Frau im Dunkeln, sowie der Band Frantumaglia, der Briefe, Aufsätze und Interviews versammelt.
(Quelle: Suhrkamp)

 

»Allen, die noch nie ein Ferrante-Buch gelesen haben, kann ich sagen: Lesen Sie dieses hier, erleben Sie, wie sie hineingezogen werden in eine Welt voller Geheimnisse und Dramen, im Neapel der Neunzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts.«
Christoph Amend, ZEITmagazin-Newsletter

»Ein grandioser, sehr schön dichter und komplexer Roman, den man Satz für Satz genießen sollte. Ferrante erhebt uns in schwindelerregende Höhen, bevor sie uns, zutiefst bereichert, wieder in unseren Alltag entlässt.«
La Stampa


 

Sachbuch

 

Nora Imlau: "Mein Familienkompass - was brauch ich und was brauchst du?"

Entspannte Eltern, zufriedene Kinder: So stellen wir uns ein gelungenes Familienleben vor. Zwischen Stress und Schuldgefühlen geht jedoch oft die Freude und Leichtigkeit im Zusammenleben verloren. Nora Imlau - Bestsellerautorin, Journalistin und Mutter von vier Kindern - kennt den Leidensdruck und die Orientierungssuche heutiger Mütter und Väter. Verständnisvoll und fachkundig leuchtet sie in ihrem Buch aus, wie ein modernes, liebevolles Familienleben gelingen kann: Die Bedürfnisse der Großen wie der Kleinen müssen gleichermaßen berücksichtigt werden. Dabei räumt sie mit den Mythen überhöhter Ideale moderner Elternschaft auf und zeigt, wie Eltern und ihre Kinder zu einem Familienleben finden, das Kraft gibt, statt Energie zu kosten. Ein bestärkendes Handbuch für alle, die mit Kindern authentisch und auf Augenhöhe leben und die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen wollen.


 

      
Nora Imlau, geboren 1983, ist Buchautorin, Journalistin und Referentin. Diverse Bücher (Auswahl): So viel Freude, so viel Wut (Kösel), Babybauchzeit (Beltz), Das Geheimnis zufriedener Babys (GU). Journalistisch schreibt sie seit vielen Jahren u.a. für ELTERN und ELTERN family, ZEIT online, chrismon und wird regelmäßig von überregionalen Medien interviewt. Sie hält regelmäßige Vorträge sowohl auf Fachkongressen und Fortbildungen, als auch bei Veranstaltungen im Bereich der Familienbildung. Aktiv auf Facebook, Twitter und Instagram. Mit ihrem Mann und ihren vier Kindern lebt sie in Süddeutschland.
(Quelle: Ullstein)
   

Ältere Beiträge

Alle Einträge Author: Kollmann

Amelie Fried: "Die Spur des Schweigens"


 

Die Journalistin Julia träumt von der großen Story. Als sie infolge der mee-too-Bewegung Hinweise auf sexuelle Übergriffe in einem weltbekannten Forschungsinstitut bekommt, wittert sie ihre Chance. Bei ihren Recherchen stößt sie seltsamerweise auf den Suizid ihres Bruders vor 12 Jahren ...

Katharina Nocun, Pia Lamberty: "Fake Facts"


Aufgeklärte Skeptiker wollen ihre Thesen beweisen. Verschwörungsgläubige hingegen nehmen ihre Theorien als gegebene Wahrheit: Dabei geht es ihnen nicht um Welterklärung, sondern um die Diffamierung bestimmter Gruppen wie Juden, Muslime, Politiker, Journalisten, Flüchtlinge oder Klimaaktivisten.

David Grossman: "Was Nina wusste"


An Veras 90. Geburtstag beschließen ihre Tochter Nina und ihre Enkeltochter Gili, gemeinsam mit der alten Dame nach Kroatien zu reisen, um ein schreckliches, lange gehütetes Familiengeheimnis aufzudecken. Eine erschütternde Reise nimmt ihren Lauf, die alles verändert ...

Mary L. Trump: "Zu viel und nie genug"


Mary L. Trump (Jahrgang 1965), die Nichte des US-Präsidenten, ist promovierte klinische Psychologin. Als Insiderin beschreibt sie die Verhältnisse in Donald Trumps Elternhaus, die ihn zu dem gemacht haben, der er ist. Dazu deckt sie einige gut gehütete Familiengeheimnisse auf.

Jane Gardam: "Robinsons Tochter"


England, 1904. Die 6-jährige Polly Flint wächst bei ihren frommen Tanten auf. Viel Spaß gibt es nicht in diesem Haus, aber dafür umso mehr Bücher, durch die sich Polly in die Welt hinausträumt. Ihr Lieblingsbuch ist Robinson Crusoe. Viele Jahrzehnte später blickt sie auf ihr Leben zurück ...

Emma Viskic: "No sound"


Privatermittler Caleb Zelic ist taub, hat aus seinem Handicap aber einen Vorteil gemacht: Er kann echte von falschen Emotionen unterscheiden. Als sein bester Freund ermordet wird, führt die Spur in seine Heimatstadt, wo sich ein Abgrund nach dem anderen auftut ...

Carmen Jochem: "Brust bewusst"


Von ästhetischen und psychologischen Aspekten bis zur Brustgesundheit und zu Krankheitsbildern: Unterhaltsam und leicht lesbar erläutert die Präventivmedizinerin, was Mädchen und Frauen über ihre Brüste wissen möchten und sollten.

Robert Seethaler: "Der letzte Satz"


Der Musiker Gustav Mahler ist an Bord eines Schiffes auf dem Weg nach New York und lässt sein Leben Revue passieren. Den körperlichen Verfall spürt er deutlich. Er denkt an den Tod seiner Tochter Maria, an seine Tochter Anna, die mit ihm auf dem Schiff ist, und an Alma, die Liebe seines Lebens.

Anna Cavelius: "Der Diätkompass"


Kritische, studiengestützte, aktuelle Darstellung der gängigsten 50 Diätformen, ihrer Erfolge, der wirksamen und gesundheitsschädlichen Methoden sowie der individuellen Eignung. Sehr praktikabler Wegweiser durch den Diät-Dschungel.

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