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Stille Zeile Sechs

Roman
Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Maron, Monika
Verfasserangabe: Monika Maron
Medienkennzeichen: Schöne Literatur
Jahr: 2008
Verlag: München, Süddt. Zeitung Verl.
Reihe: Süddeutsche Zeitung : Bibliothek; 90
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Inhalt

„Am Ende eines Lebens ist die Abrechung, wie nur Kinder sie ihren Eltern zu machen vermögen.“ (Marcus Jauer)
Die DDR Mitte der achtziger Jahre: Rosalind Pokowski, zweiundvierzigjährige Historikerin, beschließt, ihren Kopf von der Erwerbstätigkeit zu befreien und ihre intellektuellen Fähigkeiten nur noch für die eigenen Interessen zu nutzen. Herbert Beerenbaum, ein ehemals mächtiger Funktionär, bietet ihr eine Gelegenheitsarbeit: Rosalind soll ihm die gelähmte rechte Hand ersetzen und seine Memoiren aufschreiben. Trotz Rosalinds Vorsatz, nur ihre Hand, nicht aber ihren Kopf in den Dienst dieses Mannes zu stellen, kommt es zu einem Kampf um das Stück Geschichte, das beider Leben ausmachte, in dem der eine erst Opfer dann Täter war, und als dessen Opfer sich Rosalind fühlt. Die Auseinandersetzung mit Beerenbaum läßt sie etwas ahnen von den eigenen Abgründen und den eigenen Fähigkeiten zur Täterschaft. Stille Zeile Sechs ist die Adresse Beerenbaums, eine ruhige gepflegte Gegend für Priviligierte, weit entfernt von dem, was in den Straßen der DDR vor sich geht.

Details

Verfasser: Suche nach diesem Verfasser Maron, Monika
Verfasserangabe: Monika Maron
Jahr: 2008
Verlag: München, Süddt. Zeitung Verl.
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Systematik: Suche nach dieser Systematik Zba
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ISBN: 978-3-86615-540-4
Beschreibung: Lizenzausg., 142 S.
Reihe: Süddeutsche Zeitung : Bibliothek; 90
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