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Roman

 
Rachid Benzine
Der Buchhändler von Gaza
 
 
Gaza-Stadt 2014: In einer versteckten Gasse stößt der Fotojournalist Julien auf einen alten Mann, der inmitten von Büchern lebt. Nabil Al Jaber öffnet seine Buchhandlung mit Tagesanbruch, liest auf ihrer Schwelle und schenkt denen, die zu ihm kommen, ein eigens für sie ausgewähltes Buch. Als Julien den Sechsundsechzigjährigen fotografieren will, ermahnt dieser ihn, sich erst die Geschichte seines Lebens anzuhören. Ein Leben, das während der Nakba begann und für das Schicksal eines ganzen Volkes steht. Nabil erzählt von Flucht und Vertreibung, von einem dem Elend abgetrotzten Glück – und von der Literatur, die ihm Halt und Hoffnung gab.
 

»›Der Buchhändler von Gaza‹ ist ein literarisches Kleinod. Klein nur wegen seiner Kürze, sprachlich virtuos, voll menschlicher Wärme, eine Hommage an die Literatur.«
schreiblust-leselust.de


»Ein kraftvolles Buch, das berührt, erschüttert und nachwirkt – weil es daran erinnert, dass Lesen, mitten im Chaos, ein zutiefst menschlicher Akt des Widerstands sein kann.«
Frankfurter Neue Presse


»Rachid Benzines Sprache ist bilderreich und eindringlich. Kaum eine Seite bleibt ohne einen Satz, der nachhallt.«
Schwäbische Zeitung

 

Sachbuch

 
Gisèle Pelicot
Eine Hymne an das Leben
 
 

»Die Scham muss die Seite wechseln«

Mit diesen Worten veränderte Gisèle Pelicot 2024 die Welt. Sie verzichtete im Prozess gegen ihren Ex-Mann und über 50 weitere Täter auf Anonymität – und wurde zur Stimme von Millionen. Ihr Mut löste internationale Debatten aus, brachte Gesetze ins Wanken und gab Betroffenen weltweit neue Kraft.

Das Buch von Gisèle Pelicot ist ein beeindruckendes Porträt einer Frau, die das Schweigen überwindet, Gerechtigkeit einfordert und dabei allen Widerständen zum Trotz nie den Glauben an die Liebe verliert.

Gisèle Pelicot wurde vom TIME Magazine zur bedeutendsten Frau des Jahres 2024 gewählt.

Die Biografie ist kein Gerichtsdokument, sondern ein persönliches Zeugnis über Verrat und Vertrauen und die Kraft, trotzdem weiterzuleben.

Für alle, die an Gerechtigkeit glauben – und an die Möglichkeit, nach dem Schlimmsten neu anzufangen.

 

»Das Geschehene greifbar zu machen ist nicht leicht, doch Gisèle Pelicot gelingt es, all jenes Unsagbare in oft poetischer Sprache zum Ausdruck zu bringen.«
taz, die tageszeitung


»Ihr Buch ist keine Abrechnung und auch keine Heldinnengeschichte. Es ist die berührende Bilanz einer Frau, die in sich die Kraft gefunden hat, die Scham zu überwinden, Gerechtigkeit einzufordern und sich aus den Ruinen ihres Lebens neu zu erfinden.«
tagesschau