Freitag, 23. April 2021
   

Roman


 

Leona Stahlmann: "Der Defekt"

In dem Sommer, in dem Mina dem achtzehnjährigen Vetko näherkommt, verändert sich für sie alles: Sie merkt, dass sie anders ist als der Rest des Dorfs. Was sich anfühlt wie ein Defekt, ein Fehler im System, wird für Mina bald der Punkt, um den sich ihr Leben dreht. Während Vetko und sie eine Verbindung zwischen Lust und Schmerz herstellen und Vetkos Forderungen immer existenzieller werden, sieht sie sich zusehends vor die Entscheidung gestellt, wie weit sie noch gehen soll. Duldet der Weg, den sie eingeschlagen hat, überhaupt einen Kompromiss?

Leona Stahlmann erzählt in außergewöhnlicher, sinnlicher Sprache vom Aufwachsen mit einer von der Norm abweichenden Sexualität und von den Rissen in unseren Begriffen von Heimat und Identität. Sie erzählt von Mensch und Natur und von der Wucht, wenn sie in ihrer Rohheit aufeinandertreffen.

 

     

Leona Stahlmann, geboren 1988, lebt in Hamburg und arbeitet als Autorin, Journalistin und Veranstalterin. 2017 gewann sie den Hamburger Förderpreis für Literatur, 2018 war sie Stipendiatin der Romanwerkstatt des Literaturforums im Brecht-Haus in Berlin und gewann den ersten Wortmeldungen-Förderpreis. Der Defekt ist ihr Debütroman.
(Quelle: Kein & Aber)

 

»Ein Buch, das mitnimmt zu einer Grenzüberschreitung – intensiv, wortgewaltig, krass und manchmal erschütternd.«
Brigitte

»Spannungsreich und ohne jeden Voyeurismus erzählt sie von der Suche Minas nach ihrer sexuellen Identität, so genau und poetisch wie man es selten gelesen hat.«
»Ein kühnes Debüt einer aufregenden neuen Stimme.«

NDR Kultur
 

Sachbuch


 

Katja Gloger, Georg Mascolo: "Ausbruch - Innenansichten einer Pandemie"

Eine Pandemie erschüttert die Welt. Von Anfang an verfolgten die Investigativjournalisten Katja Gloger und Georg Mascolo wie ein Virus namens Sars-CoV-2 das Leben, wie wir es kannten, auf dramatische Weise veränderte. Sie erlangten exklusiven Zugang hinter die Kulissen der Politik, die trotz früher Warnungen so gut wie unvorbereitet getroffen wurde.

Ihr Buch deckt bisher unbeschriebene Zusammenhänge auf, anhand von Augenzeugenberichten und vertraulichen Dokumenten schildert es die Entscheidungen, Unsicher­heiten und Zweifel. Deutschland im Ausnahmezustand: von der kollektiven Verdrängung des Risikos bis zu Lockdowns und umstrittenen Lockerungen.

Und sie wagen einen Blick in die Zukunft: Was lässt sich aus der Krise lernen?

 

      

Katja Gloger, geboren 1960 in Koblenz, beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit Russland. Sie studierte Russische Geschichte, Politik und Slawistik in Hamburg und Moskau und ging Anfang der neunziger Jahre als Korrespondentin für den „Stern“ nach Moskau. [...] Sie war „Stern“-Korrespondentin in den USA und arbeitete als Autorin des Nachrichtenmagazins mit den Schwerpunkten Russland, Internationale Politik und Sicherheitspolitik. 2010 erhielt sie den Henri-Nannen-Preis, 2014 wurde sie als politische „Journalistin des Jahres“ ausgezeichnet. Katja Gloger lebt in Hamburg.
(Quelle: Piper)

 

»Ein wirklich packendes, tolles Buch, das sich über weite Strecken liest wie ein Krimi.«
ZDF "Markus Lanz"

»Wenn man das Buch einmal in der Hand hält, legt man es so schnell nicht zur Seite. Eine Leseempfehlung für alle, die sagen, ich möchte mich einmal umfassend und objektiv informieren und mir dann selbst ein Urteil über das Krisenmanagement bilden.«
RND-Podcast „Bosbach & Rach - Die Wochentester





 

     
     

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Die literarische Stilkunde ist nicht als Lehrbuch angelegt, sondern als ein unterhaltsamer Streifzug durch die neuere deutsche Literaturgeschichte. Der Schwerpunkt liegt dabei auf 50 Porträts deutscher Autor*innen, deren stilistische Qualitäten an ausgewählten Texten sichtbar gemacht werden.

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