Samstag, 2. Juli 2022
   

Roman

 

Susanne Abe: "lWas ich nie gesagt habe - Gretchens Schicksalsfamilie"

Tom Monderath ist frisch verliebt: Mit Jenny erlebt er die glücklichste Zeit seines Lebens. Bis er durch Zufall auf seinen Halbbruder Henk stößt, der alles über ihren gemeinsamen Vater wissen will. Doch Konrad starb vor vielen Jahren und seine demente Mutter Greta kann Tom nicht befragen. Als sich weitere Halbgeschwister melden, wird es Tom zu viel. Jenny und Henk hingegen folgen den Spuren Konrads. Selbst fast noch ein Kind, kämpfte Toms Vater im Krieg, geriet in amerikanische Gefangenschaft, bevor er in den späten 40er-Jahren nach Heidelberg kommt. Dort verliebt er sich Hals über Kopf in die junge Greta, nicht ahnend, dass ein Geheimnis aus der dunkelsten Zeit des Nationalsozialismus ihre gemeinsame Familie ein Leben lang begleiten wird ...




 

     

Susanne Abel stammt aus einem badischen Dorf an der französischen Grenze. Sie arbeitete bereits mit 17 Jahren als Erziehungshelferin und später als Erzieherin mit geistig behinderten Kindern und Jugendlichen. Im Anschluss studierte sie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie in Berlin und realisierte als Regisseurin und Autorin zahlreiche Dokumentationen fürs Fernsehen. Mit ihrem gefeierten Romandebüt ›Stay away from Gretchen‹ stürmte sie die Spiegel-Bestsellerliste. Die Autorin lebt in Köln.
(Quelle: dtv)

 

 

   
   
   

Sachbuch

 

Tillmann Bendikowski: "Hitlerwetter - das ganz normale Leben in der Diktatur: die Deutschen und das Dritte Reich 1938/39"

Leben in der Diktatur - eine reich bebilderte Expedition in den Alltag des »Dritten Reiches«

Der Feldzug für eine gesunde Lebensweise, der Kult um den Körper, der Ruf nach der Gemeinschaft - so manches, was den Alltag im »Dritten Reich« prägte, erscheint uns heute erschreckend vertraut, wie Tillmann Bendikowski in diesem Buch zeigt. Aber konnte es damals überhaupt so etwas wie ein »normales« Leben inmitten der Diktatur geben?

Der Autor begibt sich auf eine erzählerische Zeitreise in die (auch zeitliche) Mitte der NS-Herrschaft, indem er das Alltagsleben der Deutschen während einer Spanne von zwölf Monaten erkundet: zwischen Dezember 1938 und November 1939, als schon der Zweite Weltkrieg tobte und auch das missglückte Attentat im Münchener Bürgerbräukeller das Regime nicht mehr stürzen konnte. Ein neuer, ungewöhnlicher Blick auf das Leben der Deutschen im Alltag der Diktatur.

     
Dr. Tillmann Bendikowski, geb. 1965, ist Journalist und promovierter Historiker. Als Gründer und Leiter der Medienagentur Geschichte in Hamburg schreibt er Beiträge für Printmedien und Hörfunk und betreut die wissenschaftliche Realisierung von Forschungsprojekten und historischen Ausstellungen. Seit März 2020 ist er als Kommentator im NDR Fernsehen zu sehen, wo er in der Reihe "DAS! historisch" Geschichte zum Sprechen bringt. Bei C. Bertelsmann erschienen zuletzt »Ein Jahr im Mittelalter« (2019), »1870/71: Der Mythos von der deutschen Einheit« (2020) und »Hitlerwetter. Das ganz normale Leben in der Diktatur: Die Deutschen und das Dritte Reich 1938/39« (2022).
(Quelle: Penguin Random House)
 

»Bendikowski beschreibt sehr eindrücklich, wie die Nazis ebenso systematisch wie perfide ihre menschenverachtende Ideologie in den Alltag der Menschen trugen.«
Westdeutsche Allgemeine Zeitung (20. März 2022)

»›Hitlerwetter‹ erzählt mit vielen interessanten Details und in verständlicher, lebendiger Sprache, wie leicht es für viele damals war, sich mit dem Unrechtsstaat zu arrangieren und wie ihnen Demokratie und Rechtsstaat nicht fehlten.«
NDR Kultur (30. März 2022)

»Absurdes und Bedrohliches lagen nicht nur an ›Führers Geburtstag‹ dicht beieinander, das zeigt Tillmann Bendikowskis gelungenes Buch.«
Süddeutsche Zeitung (20. Juni 2022)
 

      
    

 

SACHBUCH - Ray Dalio: "Weltordnung im Wandel"


Dieses Buch analysiert die turbulentesten wirtschaftlichen und politischen Phasen der Geschichte, um zu zeigen, warum die vor uns liegenden Zeiten sich radikal von denen unterscheiden werden, die wir bisher erlebt haben.

SACHBUCH - Richard Ovenden: "Bedrohte Bücher"


Richard Ovenden, Direktor der berühmten Bodleian Library in Oxford, führt uns in fesselnd erzählten Schlüsselepisoden durch die dreitausendjährige Geschichte der Angriffe auf Bücher, Bibliotheken und Archive.

ROMAN - Julia Schoch: „Das Vorkommnis“


Eine Autorin wird nach einer Lesung von einer fremden Frau angesprochen, die behauptet, sie hätten denselben Vater. Die Begegnung löst bei der Erzählerin viele Fragen aus. Kann es stimmen, dass sie eine Halbschwester hat? Vielleicht kann sie bei einem Aufenthalt in den USA Klarheit gewinnen.

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